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Florian Lang meistert MTBO-"Schlammschlacht" im Erzgebirge

Florian Lang kämpfte sich wacker durch die vier Wettbewerbe der MTBO-Senioren-WM

Florian Lang kämpfte sich wacker durch die vier Wettbewerbe der MTBO-Senioren-WM

Mit Florian Lang nahm erstmals ein Athlet des OLV Landshut an einem internationalen Event im Mountainbike-Orientieren (MTBO) teil. Im Erzgebirge fanden neben dem Weltcup-Finale der Elite und der Jugend- und Junioren-EM auch die Seniorenweltmeisterschaften in der Orientierungssportart auf zwei Rädern statt, in der Florian in allen vier Wettbewerben in der Kategorie M 40 an den Start ging. Leider zeigte sich das Wetter den Großteil der Veranstaltungstage über von seiner ungemütlichen Seite: Dauerregen, Wind und kühle Temperaturen machten jeden Wettbewerb zu einem harten Kampf gegen die Natur und den inneren Schweinehund.

Den Auftakt bildete die Mitteldistanz, die im Bürgerwald von Thalheim ausgetragen wurde. Hier hatten die Teilnehmer unter anderem auch kurze Postenverbindungen auf größerem Kartenmaßstab in einem detailreichen Trailpark zu absolvieren. Bei wechselhaftem Wetter fuhr Florian über die gut 12 km auf den 15. Platz. Weiter ging es am Folgetag mit der Langdistanz auf dem Rabenberg. Viele Höhenmeter und eine lange Strecke waren charakteristisch für das bei kühlen und feuchten Bedingungen ausgetragene Rennen. Nach 2:35 Stunden Fahrzeit kämpfte sich Florian erneut auf Rang 15 ins Ziel.

Strömender Regen und kaltes Wetter erwartete die Teilnehmer beim Massenstart in Oberwiesenthal. Die Wassermassen machten die Wege teils zu regelrechten Schlammpfützen, entsprechend hart war der Wettkampf, bei dem nicht wenige Fahrer das Rennen aufgaben. Nicht so Florian Lang: er kämpfte sich in 2:41 Stunden ins Ziel und wurde mit Platz 16 belohnt. Am letzten Wettkampftag schließlich hatte der Wettergott ein Einsehen und bescherte den Teilnehmern zum abschließenden Sprintrennen in Johanngeorgenstadt erstmals sonniges Wetter. Florian mobilisierte noch einmal die letzten Reserven und belegte Rang 18.

Neben den MTBO-Rennen ging Florian auch noch beim im Anschluss an die Langdistanz auf dem Rabenberg organisierten Trail-O an den Start, zu dessen Vorbereitung und Durchführung unter anderem auch OLV-Vorsitzender Ralph Körner in seiner Funktion als Trail-O-Beauftragter des TK OL Deutschland eigens angereist war. Florian ließ sich bei den teils kniffligen Posten nicht aus dem Konzept bringen und belegte mit sieben von zehn möglichen Punkten einen guten 13. Platz.

Für Florian Lang waren die harten Wettkämpfe im Erzgebirge auf jeden Fall eine ganz besondere Challenge und ein intensiver Einblick in den internationalen MTBO-Zirkus mit jeder Menge neuer Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse.