OLV-Funkpeiler sammeln zwölf EM-Medaillen
Oleksandra Parkhomenko, Alexander Hergert und Mona Schwendemann (v.l.) räumten bei der ARDF-EM in Rumänien kräftig ab.
Drei OLV-Mitglieder waren Teil des deutschen Nationalteams bei der Europameisterschaft im Amateurfunkpeilen (ARDF) im rumänischen Târgovişte. Sowohl Oleksandra Parkhomenko und Mona Schwendemann in W 35 als auch Alexander Hergert in M 40 konnten dabei mehrere Medaillen sammeln.
Die vier Wettkämpfe fanden bei hohen Temperaturen um 35 Grad statt, gefragt waren neben der Physis im teils schwer belaufbaren Gelände vor allem Orientierungsvermögen und taktisches Geschick beim Anpeilen der zu findenden Sender.
Bereits beim Foxoring-Wettbewerb zum Auftakt konnten die OLV'ler jubeln. In W 35 sicherten sich Oleksandra Parkhomenko Silber und Mona Schwendemann Bronze, in M 40 blieb für Alexander Hergert der undankbare vierte Platz.
Noch besser lief es beim ersten Klassikwettbewerb, wo für die drei OLV-Aktiven die 80m-Entscheidung auf dem Programm stand. In W 35 lief Oleksandra Parkhomenko zu Gold und Mona Schwendemann auf Rang vier, was in der Teamwertung ebenfalls zum Europameistertitel für das deutsche W35-Team reichte. In M 40 lief Alexander Hergert erneut zur Holzmedaille auf Platz vier, konnte sich aber zusammen mit seinem Teamkollegen über Mannschafts-Silber freuen.
Beim zweiten Klassikwettbewerb absolvierten die Landshuter Funkpeiler den 2m-Wettbewerb. Oleksandra Parkhomenko lief in W 35 zu Silber, Mona Schwendemann wurde Siebte. In der Teamwertung konnte sich das deutsche Trio jedoch erneut über Team-Gold freuen. Alexander Hergert lief diesmal in M 40 als Dritter aufs Einzel-Podium, in der Mannschaft reichte es sogar zur Silbermedaille.
Die letzte Entscheidung der EM-Wettkämpfe bildete der Sprintwettbewerb. Diesmal krönte sich Oleksandra Parkhomenko in W 35 erneut zur Europameisterin, Mona Schwendemann wurde Sechste. Alexander Hergert platzierte sich in M 40 indes zum dritten Mal auf dem undankbaren vierten Rang, rundete damit aber dennoch ein hervorragendes Abschneiden der OLV-Orientierer bei diesen Titelkämpfen ab.



