Erfolgreicher Saisonauftakt beim 4Löwen-Pokal
Die Landshuter Delegation beim 4Löwen-Pokal 2026
Alexander Hergert, Simon Eid und Mona Schwendemann gewannen die Pokal-Gesamtwertung.
Die sieben Landshuter Medaillengewinner bei den Sprint-Meisterschaften
Im Rahmen der zweiten Auflage des 4Löwen-Pokals in Tauberbischofsheim wurde auch die bayerische Landes-OL-Saison 2026 mit dem 1. BayernCup-OL und den Bayerischen Meisterschaften im Sprint-OL eröffnet. Die 18 teilnehmenden Aktiven des OLV Landshut konnten sich zusammen mit den rund 400 Teilnehmern nicht nur über vier Wettkämpfe an zwei Tagen, sondern auch über frühlingshaftes Wetter mit zweistelligen Temperaturen und viel Sonnenschein freuen. Insgesamt vier Landesverbände trugen am OL-Wochenende im Nordosten Baden-Württembergs ihre Landesmeisterschaften aus. Wie schon bei der Premierenveranstaltung vor zwei Jahren ließ leider auch diesmal die orientierungstechnische Schwierigkeit der Läufe zu Wünschen übrig, alle Wettbewerbe präsentierten sich vergleichsweise laufbetont.
Den Auftakt des Wochenendes bildete eine verlängerte Mitteldistanz in einem offenen, objektarmen Waldgelände bei Tauberbischofsheim mit Wertung zur Bundesrangliste und zum BayernCup. Mit Mona Schwendemann in D 35 und Alexander Hergert in H 35 konnten zwei OLV-Aktive die Tageswertung für sich entscheiden. In der bayern-internen Wertung gab es weitere Podestplätze: Simon Schorr und Severin Eid feierten in H 12 einen Doppelerfolg, Selma Eid wurde in D 12 beste bayerische Läuferin. In H 35 machte Ralph Körner mit Rang zwei den Landshuter BayernCup-Doppelsieg perfekt und in H 55 kam Vilhelm Lukács ebenfalls als zweitbester bayerischer Läufer ins Ziel. In der Herrenelite lief Jakob Oechler auf den dritten BayernCup-Platz.
Für die zweite Etappe ging es über die Landesgrenze zurück nach Bayern, wo in Marktheidenfeld ein Nachtsprint zur Deutschen Park Tour ausgetragen wurde. Beim Lauf durch die nächtlichen Gassen gelang dem Landshuter Nachwuchs in H 12 ein Doppelsieg durch Severin Eid vor Simon Schorr. Mona Schwendemann in D 35 und Vilhelm Lukács in H 55 liefen auf den zweiten Platz, Alexander Hergert wurde in H 35 Dritter.
Der wichtigste Wettkampf des Wochenendes wartete am Sonntagmorgen: In den Gassen von Tauberbischofsheim wurden die Bayerischen Sprintmeistertitel ausgelaufen. Die OLV-Starter präsentierten sich in hervorragender Form und sicherten sich vier Mal Gold, zwei Mal Silber und ein Mal Bronze. Erneut einen Doppelsieg gab es in H 12, wo wie im Vorjahr Simon Schorr zu Gold und Severin Eid zu Silber liefen. In D 12 konnte Selma Eid ebenso ihren ersten Bayerischen Meistertitel feiern wie Mona Schwendemann in D 35. Auch Vilhelm Lukács sicherte sich in H 55 eine weitere Goldmedaille. Silber und Bronze gab es für den OLV Landshut in H 35 durch Alexander Hergert und Ralph Körner. Jakob Oechler lief in der Herrenelite auf den undankbaren vierten Platz, in der Damenelite wurden Vanessa Schöps und Galyna Petrenko auf den Plätzen fünf und sechs beste OLV-Läuferinnen. In der Rahmenklasse Kids B konnte sich Anton Ryabkov über Rang zwei freuen.
In der nach Punkten berechneten Gesamtwertung der drei Etappen des 4Löwen-Pokals stellte der OLV Landshut mit Simon Schorr in H 12, Mona Schwendemann in D 35 und Alexander Hergert in H 35 gleich drei Gesamtsieger. Severin Eid in H 12 und Vilhelm Lukács in H 55 beendeten die Wertung auf dem zweiten Platz, während Selma Eid in D 12 und Ralph Körner in H 35 jeweils den vierten Gesamtrang belegten.
Den Abschluss der Wettbewerbe bildete die Sprintstaffel im gleichen Gelände wie die Sprintmeisterschaft. Der OLV Landshut stellte vier Dreierteams unter den exakt 100 Staffeln. Das erste Team mit Vilhelm Lukács, Galyna Petrenko und Jakob Oechler kam als drittbeste bayerische Staffel auf einem starken 15. Platz ins Ziel, das zweite Team mit Mona Schwendemann, Simon Schorr und Alexander Hergert belegte Rang 22. Die beiden übrigen Landshuter Teams beendeten das Rennen auf den Plätzen 45 und 76. Besonders erfreulich: das gesamte Wochenende über gab es bei insgesamt 59 OLV-Starts keinen einzigen Landshuter Fehlstempel.





