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Ralph Körner beim Nordic Match in Weltklasse-Form

Ralph Körner (l.) fehlten beim Nordic Match als Zweitplatziertem umgerechnet nur wenige Sekunden auf den norwegischen Gesamtsieger Arno Grønhovd.

Ralph Körner (l.) fehlten beim Nordic Match als Zweitplatziertem umgerechnet nur wenige Sekunden auf den norwegischen Gesamtsieger Arno Grønhovd.

Ralph Körner ging als einziger deutscher Teilnehmer beim Nordic Match im Trail-O an den Start, das insgesamt drei Wettbewerbe zur Weltrangliste umfasste, von denen zwei auch zum Trail-O-Europacup zählten. Die Wettkämpfe wurden bei trockenen, aber windigen Bedingungen mit angenehmen Temperaturen rund um den bekannten finnischen Wintersportort Lahti ausgetragen.

Mit Spitzenplatzierungen in allen drei Wettbewerben konnte Ralph dabei durchweg überzeugen. Bereits beim TempO zum Auftakt im finnischen Olympiastützpunkt Pajulahti präsentierte er sich stark. Nach fünf von sechs Stationen war er sogar fehlerfrei und deutlich in Führung gelegen. Zwei Fehler bei der abschließenden sechsten Station bedeuteten letztlich Platz fünf und gute Punkte für die Weltrangliste und den Europacup.

Beim anschließenden PreO-Sprint-Wettbewerb im gleichen Gelände - einem Mix aus Sportgeländen und Wald mit Felsen - löste Ralph dann alle 22 Posten fehlerfrei und mit einer guten Zeit, was den sechsten Platz in diesem Wettbewerb bedeutete. In der Gesamtwertung nach zwei Wettkämpfen lag er aussichtsreich auf Rang drei.

Eine weitere große Herausforderung wartete beim abschließenden PreO-Wettbewerb am Folgetag. Dieser fand in den felsigen Hängen des Tiirismaa, der höchsten Erhebung Südfinnlands statt. Ralph gelang es erneut, alle 33 PreO-Posten korrekt zu lösen. Ein einziger Fehler bei den beiden Zeitkontrollen kostete ihm letztlich den Tagessieg, doch mit Platz drei schaffte er es aufs Tagespodest. In der Gesamtwertung bedeutete dies eine Verbesserung auf den zweiten Platz mit nur hauchdünnem Rückstand - umgerechnet rund zehn Sekunden beim TempO - auf den Gesamtsieg.

In der Weltrangliste konnte sich Ralph durch die drei Top-Ergebnisse wieder unter die besten 20 schieben, im Europacup ist er vor dem abschließenden Wettkampfwochenende in Polen wieder in Tuchfühlung zu den angepeilten Top Ten.