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Ralph Körner orientiert beim Dragon Cup in Polen aufs Podest

Ralph Körner kam beim Dragon-Cup auf den Bronzerang hinter dem Weltranglistenersten Anders Haugskott (NOR, mitte) und dem Weltranglistenzweiten Krystian Petersburski (POL, links).

Ralph Körner kam beim Dragon-Cup auf den Bronzerang hinter dem Weltranglistenersten Anders Haugskott (NOR, mitte) und dem Weltranglistenzweiten Krystian Petersburski (POL, links).

Vanessa Schöps und Ralph Körner in voller Konzentration beim PreO-Wettbewerb des Dragon-Cups.

Vanessa Schöps und Ralph Körner in voller Konzentration beim PreO-Wettbewerb des Dragon-Cups.

Mit zwei Aktiven war der OLV Landshut beim Europacup-Finale im Präzisionsorientieren (Trail-O) im Rahmen des Dragon Cups im polnischen Czestocowa (Tschenstochau) vertreten. Die beiden Landshuter Bundeskaderangehörigen Vanessa Schöps und Ralph Körner nutzten die Gelegenheit, zum Saisonende noch einmal wertvolle Weltranglistenpunkte im Hinblick auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in den USA zu sammeln, was auch erfolgreich gelang.

Beim PreO-Sprint-Wettbewerb zum Auftakt, der nur für die Weltrangliste, aber nicht für den Europacup zählte und in einem feinkupierten halboffenen Gelände ausgetragen wurde, löste Ralph Körner als einer von nur fünf Athleten alle 26 Posten korrekt und platzierte sich in der offenen Elitekategorie auf dem zweiten Platz. Vanessa Schöps konnte sich mit vier Fehlern in der Juniorenkategorie auf Rang sieben platzieren.

Beim TempO-Wettbewerb unmittelbar im Anschluss waren nicht weniger als neun Stationen und damit 45 Aufgaben in feinkupiertem Waldgelände zu lösen. Ralph Körner schaffte es mit vier Fehlern und schnellen Lösungszeiten ereut auf Rang zwei in Elite Open. Vanessa Schöps hatte acht Fehler auf dem Konto und belegte damit Rang neun bei den Junioren.

Leider weniger gut als bei am Vortag lief es bei den beiden OLV-Präzisionsorientierern beim PreO-Wettbewerb zum Abschluss, bei dem 33 Posten plus zwei Zeitkontrollen zu lösen waren. Ralph Körner leistete sich fünf Fehler und kam damit in der offenen Elitekategorie auf Rang 14, was jedoch in der Gesamtwertung für einen starken dritten Platz reichte. Vanessa Schöps kam mit zehn Fehlern über den Kurs und kam damit auf Platz 13 in der Juniorenkategorie, womit sie es in der Gesamtwertung auf Platz zehn und somit auch in die Top Ten schaffte.

Den Europacup beendete Ralph Körner als bester Deutscher auf dem sechsten Platz, mit dem er sein bislang bestes Ergebnis von vor zwei Jahren exakt einstellte. Vanessa Schöps belegt in dieser Wertung Platz 120, noch hinter ihrer Schwester Sabrina Schöps, die in Polen nicht am Start war, aber den Europacup auf Rang 51 als drittbeste Deutsche abschließen konnte.