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Team-Wochenende im Erzgebirge: durchwachsene Staffel, starke Mannschaft!

Das Landshuter H12-Trio mit Arthur Busch, Severin Eid und Simon Schorr (v.l.) rehabilitierte sich für den Staffel-Ausfall eindrucksvoll und sicherte sich den Mannschafts-Bestentitel.

Das Landshuter H12-Trio mit Arthur Busch, Severin Eid und Simon Schorr (v.l.) rehabilitierte sich für den Staffel-Ausfall eindrucksvoll und sicherte sich den Mannschafts-Bestentitel.

Das Landshuter D130-Team Jana Ropertz, Oleksandra Parkhomenko und Galyna Petrenko (v.l.) freute sich nach dem Staffel-Malheur über Rang zwei in der Mannschaft.

Das Landshuter D130-Team Jana Ropertz, Oleksandra Parkhomenko und Galyna Petrenko (v.l.) freute sich nach dem Staffel-Malheur über Rang zwei in der Mannschaft.

Licht und Schatten gab es für die Landshuter Teams beim nationalen Staffel- und Mannschaftswochenende auf dem Rabenberg bei Breitenbrunn im Erzgebirge. Während es am Samstag bei den Deutschen Staffelmeisterschaften überhaupt nicht lief wie erhofft, meldete sich der OLV Landshut bei den Deutschen Bestenkämpfen im Mannschafts-OL am Sonntag mit Top-Ergebnissen eindrucksvoll zurück. Das gesamte Wettkampfwochenende wurde begleitet von schwülwarmem Sommerwetter, das nach allen Seiten hin abfallende Gelände rund um den Sportpark Rabenberg präsentierte sich sehr grün und ruppig.

Vier OLV-Trios standen bei den Deutschen Staffelmeisterschaften am Start. Leider erwischte es genau die beiden mitfavorisierten Teams mit Fehlstempeln. Beim ambitionierten H12-Trio Arthur Busch, Severin Eid und Simon Schorr bedeutete ein falsch gestempelter Posten gleich auf der Startrunde das frühe Aus für die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Besonders bitter: diese wäre ohne den Fehlstempel auch geglückt. Das gleiche Schicksal ereilte das Landshuter D130-Team mit Oleksandra Parkhomenko, Jana Ropertz und Galyna Petrenko. Hier passierte auf der zweiten Runde der Fauxpas eines falsch gelochten Postens, so dass auch diese Staffel aus der Wertung fiel. 

Die Landshuter Ehre bei den Meisterschaften rettete die H130-Staffel mit Dennis Busch, Tobias Eid und Ralph Körner, die sich auf Platz elf erfolgreich ins Ziel kämpfte. Auch die Landshuter Rahmenstaffel mit Carina Körner, Selma Eid und Christina Eid schlug sich ebenfalls wacker und platzierte sich gleichfalls auf Rang elf. Insbesondere die Leistung der jüngsten Landshuter Läuferin Selma Eid auf der anspruchsvollen Staffelbahn kann gar nicht groß genug hervorgehoben werden.

Für die Mannschafts-Bestenkämpfe am Folgetag hatten sich die beiden am Vortag gescheiterten Landshuter Trios viel vorgenommen. Im Vorfeld wurden eingehend mögliche Taktiken zum Aufteilen der Wahlposten und das Kombinieren mit den obligatorischen Pflichtposten erörtert. Die Vorbereitung zahlte sich aus. In H 12 zeigten Severin Eid, Simon Schorr und Arthur Busch eine hervorragende Leistung, ließen der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und sicherten sich mit satten neun Minuten Vorsprung den Deutschen Bestentitel. Ebenfalls ein taktisch starkes Rennen lief die D130-Mannschaft. Oleksandra Parkhomenko, Galyna Petrenko und Jana Ropertz schafften es damit auf den hervorragenden zweiten Platz, nur gut drei Minuten hinter dem siegreichen Team.

Das Landshuter Team in der Rahmenkategorie mit Dennis Busch, Christina Eid und Selma Eid wählte ebenfalls eine gute Aufteilung und konnte sich über den achten Platz freuen. Drei Landshuter gingen darüber hinaus in den Einzel-Rahmenkategorien an den Start. Auf der langen Einzelbahn konnte Ralph Körner das Rennen gewinnen, auf der kurzen Einzelbahn kamen Carina Körner auf Rang zwei und Youngster Moritz Schorr auf Platz vier ins Ziel.