Gelungener Startschuss für den OL-Sport im Allgäu
Vor allem auch der Nachwuchs war in Rettenberg engagiert bei der Sache.
Malerische Kulisse beim Rettenberger OL
Der am vergangenen Sonntag im Rahmen der Iniative "Orienteering Allgäu" innerhalb des OLV Landshut ausgerichtete Orientierungslauf in Rettenberg (Oberallgäu) war ein voller Erfolg. Trotz des trüben Herbstwetters und kühlen Temperaturen gingen rund 75 Natursportbegeisterte an den Start. Darunter waren erfreulich viele Familien mit Kindern - ein Zeichen, wie vielseitig und generationsübergreifend der OL-Sport im Allgäu angenommen wird.
Der federführend von Anna und Gregor Sturm organisierte und durch Platon von Hirschheydt an der Auswertung unterstützte verlängerte Sprint-OL führte durch das Ortsgebiet von Rettenberg, die Brauhaussiedlung und das angrenzende Waldgelände entlang des Galetschbachs. Das Gelände präsentierte sich orientierungstechnisch einfach, bot aber einige anspruchsvolle Routenwahlen.
Auf der rund vier Kilometer zählenden langen Bahn sicherte sich Florian Dambietz (ohne Verein) den Sieg. Rang zwei ging mit nur 18 Sekunden Rückstand an Thomas Schöps (OLV Landshut), Dritter wurde nur zwei weitere Sekunden dahinter Florian Felch (ebenfalls ohne Verein). Schnellste Läuferin war Kristine Fritz (OL-Team Filder) auf dem 12. Platz.
Auf der zwei Kilometer langen mittleren Bahn gab es einen Doppelsieg für den OLV Landshut. Sabrina Schöps lief eine souveräne Bestzeit, Maximilian von Hirschheydt wurde Zweiter. Das Podium komplettierte Tina Holthoff (OLV Steinberg) auf Rang drei. Auf der kurzen Bahn mit rund einem Kilometer sorgte Maria Graefe (ohne Verein) für die schnellste Zeit.
Das Fazit der Organisatoren fällt durchweg positiv aus: das Interesse am Orientierungslauf im Allgäu wächst, und viele Teilnehmende äußerten den Wunsch nach einer Fortsetzung. So ist bereits jetzt eine weitere Veranstaltung in der Region für das kommende Jahr geplant.





