OLV-Trio für Deutschland bei Trail-O-WM in Ungarn und der Slowakei am Start
Vanessa Schöps, Sabrina Schöps und Ralph Körner (v.l.) standen in der deutschen Auswahl bei den Trail-O-Weltmeisterschaften 2025
Die Weltmeisterschaften im Präzisionsorientieren (Trail-O) wurden erstmals in zwei Ländern ausgetragen. Ungarn und die Slowakei teilten sich die Ausrichtung. Im siebenköpfigen deutschen Team standen auch drei Aktive des OLV Landshut. Für Ralph Körner war es bereits die vierte WM-Teilnahme, die beiden Juniorinnen Sabrina und Vanessa Schöps waren das zweite Mal bei einer Weltmeisterschaft am Start.
Der PreO-Wettbewerb in Ungarn zum Auftakt wurde traditionell in zwei Etappen ausgetragen. Beide Wettbewerbe wurden von hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad in offenen Geländen begleitet. Am ersten Wettkampftag lag Ralph Körner mit nur einem Fehler und Rang 21 noch in Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen, zwei weitere Fehler an Tag zwei und ein 39. Platz bedeuteten in der Endabrechnung dann jedoch Platz 27. Vanessa Schöps zeigte am ersten Wettkampftag eine starke Leistung. Mit nur drei Fehlern lag sie auf Platz 59 im Mittelfeld. Leider erwischte sie einen gebrauchten zweiten Tag mit sieben Fehlern und Rang 103, was sie auf Gesamtplatz 89 zurückwarf. Zwei Plätze dahinter auf Rang 91 beendete Sabrina Schöps den PreO-Wettbewerb. Sie hatte an Tag eins mit sechs Fehlern Rang 90 und an Tag zwei mit vier Fehlern Platz 83 belegt.
Im Staffelwettbewerb in der Slowakei eröffnete Ralph Körner für das titelverteidigende deutsche Team den Wettbewerb, erwischte mit einem PreO- und vier TempO-Fehlern jedoch einen gebrauchten Tag. Da auch den Teamkollegen im steilen Felsengelände mehrfach Fehler unterliefen, kam das deutsche Trio über Platz zehn im Mittelfeld nicht hinaus.
Beim abschließenden, ebenfalls in der Slowakei ausgetragenen TempO-Wettbewerb war für die drei Landshuter nach zu vielen Fehlern im steinigen und felsigen Waldgelände leider bereits in der Qualifikation Endstation. Im Vorlauf B fehlten Ralph Körner nach acht Fehlern genau 30 Sekunden und damit ein Fehler auf den rettenden 18. Platz, er belegte am Ende Rang 23. Im gleichen Vorlauf belegte Vanessa Schöps mit 15 Fehlern den 55. Platz. Im Vorlauf B kam Sabrina Schöps mit neun Fehlern auf Rang 50.




